Robert Halver

Kategorie: Motivation & Persönlichkeitsentwicklung, Marketing & Verkauf

 

Über den Redner:
Nach Abschluss seines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums begann Robert Halver seine berufliche Karriere als Wertpapieranalyst bei der Sparkasse Essen. Anschließend war er bei der Privatbank Delbrück & Co für die Analyse der internationalen Kapitalmärkte sowie der Branchen Automobile und Telekommunikation verantwortlich. Später formulierte er als Chefstratege die Anlagepolitik für Aktien- und Renten-Investments.

2001 wechselte Robert Halver als Direktor zur Schweizer Privatbank Vontobel. Neben der Anlagestrategie umfasste sein Verantwortungsbereich das Client Relationship Management sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Vontobel Gruppe in Deutschland.

Seit 2008 ist Herr Halver bei der Baader Bank AG in Frankfurt beschäftigt. Als Leiter Kapitalmarktanalyse ist er für die Einschätzung der internationalen Finanzmärkte zuständig und in der Außendarstellung das Gesicht der Bank.
Robert Halver verfügt über langjährige Erfahrung als Börsenkommentator und ist durch regelmäßige Medienauftritte bei Fernsehsendern und Radiostationen sowie Fachpublikationen und als Kolumnist einem breiten Anlegerpublikum bekannt. Bei Vorträgen auf Kundenveranstaltungen und Anlegermessen kommen seine Markenzeichen Meinungsstärke, klare Worte und bildhafte, unterhaltsame Sprache nicht zu kurz. In seine Markteinschätzung bindet er stets die Perspektiven der politischen Großwetterlage ein, die mittlerweile zum entscheidenden Einflussfaktor geworden sind. Dabei bürstet er auch gerne gegen den Strich.

1. Vortragstitel:
Aufweichung der politischen Stabilität, strukturelle Wirtschaftskrisen, Kapitalismus ohne Zins: Gibt es dennoch Hoffnung für die Finanzmärkte?

2. Vortragstitel:
Früher „Vorsprung durch Technik“, heute spätrömische Dekadenz?

3. Vortragstitel:
Kapitalismus ohne Zins – Was tun?


Beschreibung des 1. Vortrags: Aufweichung der politischen Stabilität, strukturelle Wirtschaftskrisen, Kapitalismus ohne Zins: Gibt es dennoch Hoffnung für die Finanzmärkte?
Die Welt ist in Unordnung. Auf das jahrzehntelang bewährte internationale Leitplankensystem können sich Anlegerinnen und Anleger heute nicht mehr verlassen. Strukturbrüche finden mittlerweile auf allen geo-, wirtschafts-, finanz- und geldpolitischen Ebenen statt. Selbst auf das westliche Wertebündnis kann sich Europa nicht mehr verlassen. Gleichzeitig werden die klassischen europäischen und speziell deutschen Vorzeigebranchen sehr erfolgreich von China angegriffen. Wo finden sich angesichts dieser neuen fundamentalen Risiken noch überzeugende Anlagechancen?


Beschreibung des 2. Vortrags: Früher „Vorsprung durch Technik“, heute spätrömische Dekadenz?
Seit Kriegsende hat Deutschland mit klarer Innovations- und Wettbewerbspolitik immer Wohlstand für alle geschaffen. Soziale Marktwirtschaft war unser Erfolgsmodell. Doch anstatt zu regieren und wirtschaftlich aktiv zu gestalten wird heute lieber moderiert und passiv verwaltet. Daneben wird Staatswirtschaft hoffähig, weil Politiker meinen, ihren Bürgern keine schmerzhaften Reformen mehr zumuten zu können. Bei dieser ideologischen, politisch korrekten Gefälligkeitsökonomie kommen Diskussionen, wie wir unseren Wohlfahrtsstaat auch morgen und übermorgen noch finanzieren wollen, zu kurz. Ausgerechnet auf die Digitalisierung, die unabwendbar ist und die auf den globalen Industrieprozess eine ähnlich dramatische Wirkung haben wird wie einst die Dampfmaschine, wird wirtschaftspolitisch zu wenig reagiert. Wie kann Deutschland, aber auch Europa aus dieser wirtschaftspolitischen, aber auch ideologischen Schieflage wieder entkommen?


Beschreibung des 3. Vortrags: Kapitalismus ohne Zins – Was tun?
Ein zinsloser Kapitalismus ist absurd. Denn wenn der Preis für Geld null oder sogar negativ ist, fehlt das Steuerungsinstrument, sozusagen ein Halteseil, das verhindert, dass der Esel auf das Eis geht. Die aktuell dramatischen Überbewertungen bei Anleihen und Immobilien dokumentieren diese Fehlinvestitionen deutlich. Und wo es keine Kreditzinsen mehr gibt, sucht man nicht nur Anlagezinsen vergeblich. Auch Negativzinsen sind keine Seltenheit mehr. Nach Inflation wird Altersvorsorge mit Zinssparen sogar zur tickenden Zeitbombe, zur Vermögensvernichtung. Allerdings sollte man den Schuldigen nicht nur bei der EZB suchen, die zum willfährigen Erfüllungsgehilfen reformfauler Euro-Politiker degeneriert ist. Wie kommen Anleger aus der Zinsfalle heraus bzw. welcher wirtschaftspolitische Nutzen ist aus diesem „geldpolitischen Segnungen“ zu ziehen?

Reisebereitschaft: Deutschland / Österreich / Schweiz / Europa

Telefon: +49 (0) 2332 – 75 93 673
E-Mail: buchung@bronder-bronder.com
Webseite: https://www.roberthalver.de

Buchen Sie diesen Redner: